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Merkblatt zu Form und Darstellung in Deutschaufsätzen
Autor: Hans Becker, Gymnasium Plochingen, dr.hans.becker@gmx.de
Form und Darstellung haben einen nicht zu unterschätzenden Einfluss auf die Notengebung. Beachte deshalb folgende Regeln.
1. Zur Form:
- Aufsätze und Klassenarbeiten werden mit Füller
(allenfalls dünner Filzstift als Alternative) geschrieben.
Keinesfalls mit Kuli.
- Nachträge: kurze Einzelwörter können über die Zeile geschrieben werden
mehrteilige Nachträge werden an der entsprechenden Stelle mit einer kleinen arabischen Zahl (und nicht mit Sternchen, Blasen, Wolken,
Kreuzen oder *a.. usw.) versehen und am Ende des Aufsatzes (letzte
Seite des
Bogens, bei längeren Oberstufenaufsätzen Extrablatt
Klassenarbeitspapier ) aufgeführt.
Beispiel:
Heinrich Winterfest1) möchte mit seinem Gedicht "Winterfreuden"
auf die Wonnen des kommenden Sommers aufmerksam machen.
Der Aufbau des Gedichtes ist zweiteilig14), was wohl auf die zwei
Halbjahre weisen soll2). Auch hat das Gedicht vorzügliche
Reime3), die sich alle wirklich reimen.
Nachträge:
1), ein Dichter des 19. Jahrhunderts,
2) , eine Inhalt-Formkorrespondenz, die sehr aussagekräftig ist.
3) nach dem Schema abba, abba
4)
...
14) - jeweils zwei Strophen gehören inhaltlich zusammen -.
- Der Rand bleibt in jedem Falle unbeschrieben.
- Bei längeren Darstellungen werden die Bogen mit röm. Zahlen nummeriert.
2. Zur Darstellung:
- Jeder Aufsatz hat eine Überschrift, die genau bezeichnet,
was folgt, und nicht nur die Themen oder Aufgabennummer angibt.(Beim
Abi Aufgabe zusätzlich angeben)
Inhaltsangabe zu der Novelle: "Kleider machen Leute"
von Gottfried Keller
Hat im Jahrhundert des Feuerzeugs das Streichholz nicht ausgedient ?
(Erörterung)
Interpretation einer Szene (IV,2) aus der Tragödie "Tele-Tubbies"
von Heinz Sinnweg
Helmut Kohler: Zeit, von den Pflichten zu sprechen!
(in: DIE ZEITUNG, Nr.41 vom 03.10.97)
Sachtexterörterung
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